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Triathlon-Mamas, ihr seid spitze!

Daniela Sämmler beim Ironman Frankfurt 2017, hier im Interview zum Muttertag.

Training, Job und Alltag unter einen Hut zu bekommen ist schon schwer. Doch wie läuft es, wenn man auch noch Kinder hat? Zum Muttertag habe ich bei Profi-Triathletin Daniela Sämmler nachgefragt. Eines vorweg: (Triathlon-) Mamis, ihr habt meinen größten Respekt!

Ann-Kathrin: Wie ist es für dich als Triathlon-Profi und gleichzeitig Mutter – ist das eine besondere Herausforderung?

Daniela: „Ich denke, für jede berufstätige Mutter ist es eine Herausforderung – wenn auch eine sehr schöne, die beiden Rollen immer unter einen Hut zu bringen. Der Beruf „Triathlon-Profi“ bringt sicherlich nochmal ein paar zusätzliche Herausforderungen mit sich, aber ich genieße beide Rollen sehr. Eine gute Organisation ist das A und O und hier habe ich zum Glück ein wenig Talent mitgegeben bekommen. 😉 Hinzu kommt mein sehr gut mein funktionierendes Umfeld, meine Familie und Freunde, auf die ich mich jederzeit verlassen kann.“

Wie schwer fällt es dir, wenn Du im Trainingslager auch ab und an länger von deinem Sohn getrennt bist? Wie haltet ihr in der Zeit Kontakt?

„Während die Trainingslager früher zu meinen Lieblingswochen im Jahr gezählt haben, ist es mittlerweile in dieser Zeit tatsächlich nicht immer einfach für mich. Seit letztem Sommer geht mein Sohn nun in die Schule, was diese Phasen noch einmal schwieriger macht, denn nun kann ich ihn so gut wie nicht mehr mitnehmen. Dies ist auch mit ein Grund, warum ich in diesem Jahr „nur“ zwei Trainingsblöcke im Süden gemacht und den Rest des Winters zu Hause trainiert habe. Generell sehe ich das Ganze aber positiv, denn im Vergleich zu anderen Berufen, ist man im Sport – außerhalb vom Trainingslager – ja sehr flexibel. Im Alltag kann ich mir die Zeit komplett frei einteilen und versuche, mein Training und die restliche Arbeit immer so zu legen, dass so viel Zeit wie möglich für die Familie bleibt.“

Hast Du Tipps für Mütter, wie sie Triathlon und Familie unter einen Hut bekommen?

„Ich finde es wichtig, sein Training dem Alltag und der Familie anzupassen und nicht umgekehrt. Dies ist in meiner aktuellen Situation vielleicht leichter, als wenn eine Mutter zusätzlich zum Training noch einem Vollzeitjob nachgehen muss. Es kommt dabei natürlich sehr auf das Alter der Kinder an. Babyjogger, Fitnessstudio mit Kinderbetreuung, auf der Rolle Sitzen, während das Kind schläft – diese Dinge sind natürlich zeitlich begrenzt… Mein Sohn begleitet mich mittlerweile bei kurzen Läufen schon auf dem Rad und auch sonst gibt es viele Gelegenheiten, wie man Training und Alltag gut miteinander kombinieren kann. Die Familie darf nicht auf der Strecke bleiben, das ist das Wichtigste!“

Vielen Dank für das Interview. Ich wünsche euch einen schönen Muttertag, liebe Triathletinnen!

Mehr über Daniela Sämmler erfährst Du auf ihrer Website.

Was Du über Triathlon wissen solltest? Hier entlang!

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