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Trainingslager in der Toskana: Tag 3 und 4 – oder „Plan B“

Letztens schrieb ich in einem Artikel erst „hast Du Scheiße am Schuh, hast Du Scheiße am Schuh“. Irgendwie habe ich sie immer noch dran. Erkältet im Trainingslager, was soll das? Zum Glück gibt es Plan B. 

Tag 3 begann, wie Tag 2 im Trainingslager aufhörte: Mit Halsschmerzen und dem Gefühl krank zu werden. In der Nacht gab es einen heftigen Sturm, Äste lagen auf dem Boden vor unserer Unterkunft und es regnete immer noch, entschied ich mich dazu ein Alternativprogramm zu absolvieren. Angela schloss sich mir an, da der Wind immer noch so heftig war, dass es zu gefährlich gewesen wäre auf’s Rad zu steigen. Wie ihr im Beitragsbild sehen könnt, absolvierten gemeinsam eine Stunde auf dem Spinningrad im Kraftraum und eine kleine Stabi-Blackroll-Einheit.

Alternativprogramm: Sightseeing

Am Nachmittag sind wir dann nach Massa Marittima gefahren um ein bisschen was zu sehen und vor allem leckeres Olivenöl zu kaufen. Ein echter Geheimtipp ist da die Frattoria l’Olivastraia Frantoio Stanghellini in Valpiana. Natürlich nicht ganz billig, aber dafür wirklich sehr lecker! Auch Massa Marittima ist ein tolles Ausflugsziel – egal, ob mit dem Rennrad oder am Ruhetag. An der Eisdiele konnte ich nicht vorbeigehen ohne zu probieren – Eis hilft ja gegen Halsschmerzen. 😉

Tag 4: Ruhetag. Ein Glück, da brauche ich kein schlechtes Gewissen haben, dass ich sowieso nix machen kann. Es nervt. Es nervt sogar ehrlich gesagt tierisch! Da fährt man über 1000 Kilometer um möglichst viel Zeit für den Sport zu haben und Kilometer zu sammeln und dann das. Was soll man machen? Wir machen das Beste draus. Plan B: Leben genießen. Trotz ursprünglich anderer Pläne im Trainingslager.

Alkohol im Trainingslager? Ja, darf sein.

Während Angela heute Morgen ihren lockeren Lauf absolvierte, habe ich eine Stunde länger im Bett verbracht. Nachdem ich die Nacht schlecht geschlafen habe, war das auch nötig. Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir uns auf den Weg nach Bolgheri gemacht – einem sehr schönen Ort in der Nähe von Cecina. Dort gibt es nicht nur Rotwein, den mein Vater liebt, sondern auch ein Café, in das ich mich verliebt habe. Ich habe gehört, Prosecco tötet alle Bakterien, Viren und was auch immer.

Aktuell sehe ich mich für morgen noch nicht auf dem Rad, aber wer weiß, wie es morgen früh aussieht. Falls die Nase immer noch nicht frei ist, ich mich dennoch gut fühle, geht es voraussichtlich wieder auf’s Spinningrad mit leichtem Krafttraining im Anschluss. Auch wenn ich hier zum Trainieren bin, werde ich mir gut überlegen, ob ich Sport mache und vor allem was ich mache. Wie ich ja immer predige: Wir haben nur eine Gesundheit und der Sport ist es nicht wert, sie aufs Spiel zu setzen. In diesem Sinne, ein frohes Osterwochenende Euch allen!

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3 Comments

  • Reply
    chriba76
    25. März 2016 at 9:08

    Ich drücke Dir die Daumen, dass sich die Viren schnell verziehen, und Du wenigstens noch schöne lockere Einheiten machen kannst. Plan B ist ja auch nicht soooo schlecht, aber wenn es als Trainingslager geplant war eben halt doch nur Plan B.

  • Reply
    Mini-Trainingslager im Allgäu – Triathlove
    21. April 2016 at 22:30

    […] zu Wünschen übrig lies, entschied ich mich für ein Mini-Trainingslager mit dem Rennrad. Da es in Italien wegen meiner Erkältung eh nicht so lief wie geplant, kam der Kurztripp ins Allgäu genau richtig. Mit dabei: Meine Vereinskollegin Katrin. Bei der […]

  • Reply
    Die Achterbahnfahrt durch 2016 – Willkommen 2017! – Triathlove
    1. Januar 2017 at 23:46

    […] es kam anders als gedacht. Ende März war ich gemeinsam mit Angela im Trainingslager in Italien. Bereits nach ein paar Tagen lag ich krank im Bett. Ob mein Körper mir damals schon etwas sagen wollte? Ich weiß es nicht. Im Nachhinein weiß ich […]

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