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Wie geht’s weiter? Erlanger Triathlon – ich komme!

Der Countdown läuft! Keine zwei Wochen mehr bis zu meiner ersten Mitteldistanz. In Erlangen will ich es versuchen: Zwei Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer auf dem Rad und abschließend 20 Kilometer in den Laufschuhen. Puh, ob das was wird? 

Ein abgesagter Ironman 70.3, viele kleinere und größere Wehwehchen, Höhen, aber auch Tiefen – so ungefähr lassen sich die letzten zwei Monate beschreiben. Doch nachdem ich den Start im Kraichgau absagen musste, habe ich mir relativ schnell ein neues Ziel gesucht. Mir war es wichtig, neben den Liga-Starts auch noch die Möglichkeit auf eine Mitteldistanz zu finden. Denn über den Winter – egal bei welchem Wetter – habe ich viele Kilometer gesammelt, um in diesem Jahr die nächste Distanz in Angriff zu nehmen. Sollte das alles umsonst sein? Nein! Ein neues Ziel muss her.

Warum gerade Erlangen?

Da es für mich ab August in die heiße Phase meiner Masterarbeit geht und die Bundesliga wieder startet, war klar, dass ich einen Wettkampf bis Ende Juli angehen möchte. Schnell recherchiert, welche Optionen es überhaupt gibt und mich ein bisschen umgehört. Vom Erlanger Triathlon hatte ich bereits vorher gehört, denn meine Trainingspartnerin Angela hatte dort im letzten Jahr ihre erste Mitteldistanz absolviert. Sie hatte bereits damals von der guten Organisation und der schönen Strecke geschwärmt. Kurz die Seite gecheckt und angemeldet. Manchmal darf man nicht so lange darüber nachdenken, sondern einfach machen!

Ein weiteres Argument für den Start in Erlangen: Die Veranstaltung wird von einem Verein organisiert. Nachdem ich mich wegen meiner Kraichgau-Absage so über Ironman geärgert hatte, wusste ich schnell, dass es mir lieber wäre, bei einem Verein zu starten. „Unser Team besteht aus 24 ehrenatmlichen Helfern die sozusagen als Bereichsleiter fungieren“, erzählt mir Organisationsleiterin Jennifer Steib bei einem Gespräch. Zu den Bereichsleitern gehören beispielsweise jeweils ein Zuständiger für Wechselzonen, Ziel und Radstrecke, die Verpflegungsleitung, eine Helfermanagerin, Socialmedia-Beauftrage und viele, viele helfende Hände mehr. Denn ohne diese ganzen Helfer wäre eine solche Veranstaltung mit 800 Startern gar nicht möglich. Dabei hat die Veranstaltungsorganisation mit mehr oder weniger alltäglichen Problemen eines solchen Wettkampfs zu kämpfen: Straßensperrungen, Baustellen und vieles mehr.

Meine Prognose

Die letzten Wochen liefen ja mal wieder so Lala. Aber was soll’s. Ändern kann ich das ja sowieso nicht. Ich nehme es jetzt, wie es ist und freue mich auf einen tollen Wettkampf. Mit meiner Trainingspartnerin Angela und meiner Freundin Isa habe ich bereits tolle Unterstützung mit an Bord. Das Training läuft in den letzten Tagen auch wieder besser. Zwar waren die Radeinheiten am Wochenende ziemlich hart und die Kraft aus dem Mai fehlt noch etwas, aber ich blicke positiv in Richtung Erlangen. Bei mir geht es nicht um irgendwelche Zeiten, sondern nur um das Ankommen. Ankommen und hoffentlich noch ein Lächeln auf den Lippen haben. Ich stelle mich auf gut sechs Stunden ein, wenn es mehr sind, dann ist das eben so. Aber ich werde ankommen – irgendwie. Ich möchte dabei Spaß haben und den Wettkampf versuchen zu genießen. Denn wie ich letztens schon geschrieben habe: „Das Wichtigste ist, es nie zu vergessen, dass Du es tust, weil Du es liebst!“ In diesem Sinne – ich halte Euch auf dem Laufenden!

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4 Comments

  • Reply
    Din Eiswuerfel Im Schuh
    19. Juli 2016 at 15:29

    Sehr schön Zeilen! Weil wir es lieben, auch dann wenn die Vorbereitung nicht so lief, wie wir es uns vorgestellt haben. Ich wünsche dir, dass du genau so ins Ziel kommst, mit einem ganz großen Lächeln.

    Genau das, nicht mehr und nicht weniger, nehme ich mir auch für Sonntag vor. Egal was das für die Zeit heißt. Einfach nur, weil wir es lieben!

  • Reply
    Jana
    19. Juli 2016 at 15:54

    Viel Erfolg wünsche ich dir! Und für das Lächeln im Ziel ein kleiner Tipp, der mir bei meiner ersten Mitteldistanz vor zwei Wochen sehr geholfen hat, auf dem Rad nicht zu schnell angehen und immer noch etwas Körner zurückhalten, dann wird der Halbmarathon kein allzu schlimmer Kampf. 🙂

  • Reply
    Stefan
    20. Juli 2016 at 9:12

    Wünsche Dir viel Erfolg! Genießen ist wichtig. So habe ich es auch bei meiner Premiere auf der Mitteldistanz! Auch wenn es am Ende nicht die Sub6 wurden – jeder Schritt beim Halbmarathon war mehr Genuss als Qual. Viel Spaß!

  • Reply
    Nein, ich bin nicht aufgeregt. Sollte ich das etwa sein? – Triathlove
    27. Juli 2016 at 16:39

    […] ich in den einzelnen Disziplinen, außer im Laufen, bereits deutlich weiter gekommen als es beim Erlanger Triathlon der Fall sein wird. Zwei Kilometer Schwimmen? Schaffe ich locker. Achtzig auf der Carbon-Maschine? […]

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