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Triathlon ohne helfende Hände? Gibt es nicht!

Egal, ob Auf- oder Abbauhelfer, Verpflegungsstation, Streckenposten, Sanitäter, Wasserwacht oder eine der anderen vielen Stellen, bei denen Freiwillige gebraucht werden – die helfenden Hände bei einer Sportveranstaltung sind nicht wegzudenken. Was wäre nur ohne sie? Was wäre der Triathlonsport ohne Euch? Gar nix! Denn ohne sie könnten wir Sportler unsere Sportarten als Wettkampf gar nicht erst ausüben. Ein Dank an die wahren Helden einer jeden Veranstaltung!

Es ist etwa Kilometer 16 meiner ersten Mitteldistanz beim Erlanger Triathlon. Ich bin so gut wie alleine im Wald und habe unfassbar starke Rückenschmerzen. Von hinten nähert sich eine Helferin   von der Versorgungsstelle mit dem Fahrrad. Sie fährt nicht an mir vorbei, sondern bleibt auf gleicher Höhe und sagt: „Komm schon, bald hast Du es geschafft!“ Klar, ich habe es bald geschafft. Doch alleine lässt sie mich nicht. Gemeinsam fahren beziehungsweise laufen wir noch zwei Kilometer zusammen. Sie erzählt mir von ihren sportlichen Herausforderungen, dass sie früher einmal den Frankfurt Marathon gelaufen ist und erkundigt sich, warum ich Triathlon mache. Ein Gespräch, so ehrlich und so schön. Trotz meiner Schmerzen. Und das, obwohl sie wahrscheinlich meine Oma hätte sein können.

Der Veranstaltungsretter

Das sind diese Momente, die ich an diesem Sport liebe. Sport kennt keine Grenzen und kein Alter. Sport verbindet und bringt Menschen zusammen, die die gleichen Interessen haben oder gleich verrückt sind. Doch genau diese Momente gäbe es nicht, wenn es nicht die vielen helfenden Hände gäbe. Es gäbe keine Versorgungsstationen, die einem Wasser oder Cola anreichen. Es gäbe keine Streckenposten, die einem den Weg weisen. Es gäbe oftmals nicht die motivierenden Worte, die einen zum Weitermachen bewegen. Schlichtweg: Es gäbe keine Veranstaltungen, gäbe es nicht die Helfer und Helferinnen an der Strecke. Und doch kriegen sie viel weniger Aufmerksamkeit als die Sportler.

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Einige Helfer beim Erlanger Triathlon 2016 – meiner ersten Mitteldistanz. Danke Euch!

Doch Euch gilt der Dank, denn ohne Euch, gäbe es keine  Triathlon-, Lauf- oder andere Sportveranstaltung mehr. Helfer sind nicht nur wichtig, sie sind überlebensnotwendig. Nicht nur die Leistungen der Athleten, sondern auch die der helfenden Hände am Streckenrand sollten wir uns viel öfters vor Augen führen. Sie machen es möglich, dass wir überhaupt unseren Sport ausführen können.

Danke…

…, dass ihr Euch stundenlang um uns kümmert.

… für jeden gereichten Becher Wasser, Cola oder sonstige Verpflegung.

… für Eure unermüdliche Hilfe.

… Eure aufmunternden oder motivierenden Worte.

… für die anderen hunderten Dinge, die man hier aufführen könnte…

Ihr seid die wahren Helden einer jeden Veranstaltung!

Fotos: Ann-Kathrin Ernst (Titelbild – Ironman Frankfurtt 2016) und TV Erlangen 1848 (Erlanger Triathlon)

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2 Comments

  • Reply
    eattraincare
    16. August 2016 at 16:33

    Oh wie schön und goldrichtig!! Ich bin jedes Mal so dankbar für die vielen Helfer. Auch wenn ich noch so am Ende bin und den letzten Metern eines Laufs entgegenkrieche, versuche ich dem Helfer, der mir gerade einen Getränk anreicht, immer ein Lächeln zu schenken.
    Danke für jeden Motivationsschub, für das Anfeuern, das Verpflegen und Versorgen, eure positive Stimmung und jedes Lächeln!

  • Reply
    Lotta
    10. September 2016 at 10:47

    Ich habe Triathlon bisher nur aus den Zuschauerrängen erlebt – neulich endlich auch mal als Streckenposten! Das war echt ein Erlebnis. Okay, zugegegeben sitzt man auch ziemlich viel rum, aber es freut einen doch, wenn jemand vorbeikommt, den man anfeuern kann. Oftmals bekommt man ein Lächeln oder sogar ein Dankeschön zurück. Und so eine kleine Geste ist nicht zu unterschätzen. Wenn die Leute noch imstande sind, was Nettes zu japsen, hab ich eher noch Respekt, weil ich weiß dass sie schon am Kämpfen sind. Wie es aussieht, macht so eine Sportveranstaltung alle Beteiligten irgendwie glücklich… ;0)

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