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Trainingslager in der Toskana: Tag 7 + 8 – On the road again!

Es geht bergauf – und das im doppeldeutigen Sinne. Endlich wieder radeln, endlich wieder Sport und vor allem: endlich wieder für Euch über sportliche Aktivitäten von Tag 7 und 8 schreiben!

Tag 7. Kann ich wieder aufs Rad? Kann ich nicht? Probiere ich es oder probiere ich es nicht? Ach komm, ich rolle einfach mal los und schaue was passiert. I’m on the road again! Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie froh mich das gestimmt hat. Nach einigen Tagen im Bett wäre ich sonst wohl auch in den nächsten Flieger nach Hause gestiegen. Doch die Geduld hat sich ausgezahlt – endlich wieder Radeln! In den Urlaub fahren und krank sein ist das eine, da kann ich wenigstens noch etwas Sightseeing machen. Aber in einem Trainingslager im Bett zu liegen? Katastrophe!

Zusammen mit Angela macht ich mich auf den Weg und wollte eigentlich nach einer Stunde wieder umdrehen. Doch es lief erstaunlich gut, die Beine haben mitgemacht und das Wetter war prächtig. Zwar ging ein relativ starker und kalter Wind, sodass wir beide in langer Hose und Shirt unterwegs waren, aber egal. Ich habe mir auch so einen Sonnenbrand eingefangen. Meine Nase ist knallrot.

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Gerade am Berg habe ich aber gemerkt, dass ich noch nicht wieder bei hundert Prozent bin. Dort ging der Puls immer recht schnell hoch, sodass wir deutlich langsamer unterwegs waren als die vergangenen Tage. Netterweise hat sich Angela aber an mein Tempo angepasst, sodass wir die Tour gemeinsam fahren konnten. Und momentan geht es ja auch noch nicht um irgendeinen Schnitt, sondern darum, dass man überhaupt fährt und Grundlage sammelt. Am Ende wurden aus „ich fahre zwei Stunden locker“ rund 3h45min und gut 80 Kilometer. Da hat man sich das Eis nach der Ausfahrt aber sowas von verdient!

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Da bei Angela an Tag 8 Ruhetag angesagt war, trennten sich unsere Wege vorübergehend nach dem Frühstück. Während sie im Wasser ihre Bahnen zog, ging es für mich 1h30min auf’s Rad. Ganz locker und flach, Beine locker machen und vor allem schauen, dass der Puls möglichst weit unten bleibt. Im Anschluss hatte ich einen 45-minütigen Koppellauf, der zwar nicht mehr so flott war wie vor einigen Wochen, dafür bin ich froh, dass ich überhaupt wieder Sport machen kann. Ich hatte ganz vergessen, wie fies Koppelläufe sein können!

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Jetzt nutze ich den „freien Abend“ um mich weiterhin um meine Uni-Hausarbeiten zu kümmern. Denn nicht nur Sporttage sind verloren gegangen, auch für die Uni konnte ich mich nicht genug konzentrieren und der Abgabetermin steht kurz bevor. Ich bin – mal wieder – viel zu spät dran. Aber das wird sich bis zu meinem Abschluss auch nicht mehr ändern, auch wenn ich dieses Mal nicht viel dafür konnte. 🙂

Morgen gibt’s bei uns die „Königsetappe“, 5h30min stehen auf dem Plan. Wir packen die Räder ins Auto und starten etwas nördlicher, dort fahren wir dann auch ein Stück meiner Cecina-Lieblingsrunde. Ich freu mich drauf! Mittwoch dann noch „lockeres Ausradeln“, bevor wir die Koffer packen und am Donnerstag die Rückreise starten. Aber bis dahin genieße ich noch die Sonne und sammle endlich ein paar Radkilometer mehr – endlich.

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